Das Regiebuch,
das mitläuft
CueLine ist Regiebuch und Cue-Programm in einem: ein Show-Cue-System für Theater, Oper und Musical — und für Konzert, Gala und alles andere, was einen Ablauf hat. Besetzung und Einsätze stehen darin schon, bevor die erste Probe beginnt. Diese Seite geht der Reihe nach durch, was daraus wird — vom leeren Event bis zum Stapel Papier am Pult.
Ein neues Event ist in einer Minute angelegt
Name, Besitzer, Modus — mehr braucht es nicht. Im Editor-Modus entstehen die Inhalte direkt in CueLine, im Stage-Modus kommen sie aus der Plattform, die im Haus schon läuft. Ein Event beginnt leer, als Kopie eines bestehenden oder mit einem Buch, das du mitbringst.
Danach entscheidest du, wer welches Modul sieht.
Jeder Absatz bekommt seine Rolle
Im Editor steht der Text, und jede Zeile hängt an einer Rolle — onstage, backstage oder Direktion. Von da an weiß CueLine, wem sie gehört: beim Lernen, in der Cueliste, im Export. Ein Datensatz kann mehreren Rollen gehören, und parallele Datensätze stehen nebeneinander — für Rede und Gegenrede oder zwei Songtexte zur gleichen Zeit.
Rollen lassen sich einfärben und gruppieren.
- Import
- Bestehende Bücher kommen aus einer Word-Datei oder aus der Zwischenablage herein; die mitgeschleppte Formatierung wird dabei aufgeräumt.
- Rollentypen
- Onstage, Backstage und Direktion, dazu Rollen- und Notizgruppen. Überschriften und Regieanweisungen sind eigene Typen und stehen im Buch anders da als Sprechtext.
- Einsätze
- Ein Einsatz hängt am Stichwort einer anderen Sequenz und merkt sich die Worte davor und danach. Die Verbindung ist als Linie zu sehen, nicht nur als Verweis.
Lernen mit den Stimmen der Anderen in Memorize
Hier lernst du die Texte deiner Besetzung(en) in einer Chatansicht. Eine „Nachricht“ pro Einsatz. Du gibst dir selbst einen bis drei Sterne, was deinen Text immer weiter abdeckt. Alle nehmen ihre Texte auf. Die werden dir dann als Einsatz eingespielt — oder du hörst das ganze Event einmal als Hörbuch durch.
- Stufen
- Voller Text, nur die ersten Worte, ganz verdeckt. Welche Stufe du siehst, entscheiden die Sterne.
- Spicken
- Wenn es klemmt, blendest du kurz eine Stufe mehr ein — an deiner Wertung ändert das nichts.
- Rollen
- Du wählst, welche Rollen du lernst. Deine Zeilen und die der anderen bleiben unterscheidbar.
- Fortsetzen
- Der Stand hängt am Text und nicht am Gerät: Die nächste Sitzung beginnt, wo du aufgehört hast.
Während der Vorstellung hängen alle am selben Stand
Sprechtext, Einsätze und Regieanweisungen laufen mit, die Uhr läuft, und oben rechts steht, wer gerade dabei ist. Der Textprompter zeigt den Sprechtext dabei in der Größe, die Gerät und Lichtverhältnisse hergeben — je Gerät eingestellt, nicht für alle gemeinsam. Am Souffleurplatz wird daraus eine Ansicht mit großer Schrift.
Einer scrollt, alle sind an derselben Stelle.
- Folgen
- Eine Person führt, alle anderen laufen mit. Wer für sich etwas an der Ansicht ändert, ändert damit nichts für die anderen.
- Ansicht
- Schriftgröße, Zoom und der Filter auf einzelne Rollen gelten je Gerät und bleiben dort gespeichert.
- Zeiten
- Aus der Sprachausgabe ergibt sich die gesprochene Dauer je Zeile und für das ganze Stück — brauchbar für die Ablaufplanung, bevor die erste Probe läuft.
Live zählt nur der nächste Einsatz
CueView zeigt die Einsätze und sonst nichts, in der Reihenfolge des Events und farbig nach Abteilung — Licht rot, Ton grün, Requisite gelb. Oben steht immer, was gerade dran ist. Ein Show-Cue-System zeigt eben nicht das Stück, sondern den Moment davor.
Für alle, die den Sprechtext nicht brauchen.
- Stichwort
- Zu jedem Einsatz stehen das Stichwort, die letzten Worte davor und die ersten danach. Das Stichwort erscheint dabei immer an derselben Stelle im Bild.
- Abhaken
- Ein Einsatz lässt sich im Betrieb als genutzt markieren — für den Fall, dass jemand nachsehen muss, ob er schon war.
Ein Buch, an dem alle gleichzeitig arbeiten
Wer etwas ändert, ändert es für alle — ohne Fassung 7b, ohne Sammelmail vor der Hauptprobe. Kritikpunkte lassen sich schon während der Probe setzen; sie erscheinen den Darstellenden in ihrem eigenen Zugang an der richtigen Stelle im Werk und nicht auf einem Zettel danach.
- Latenz
- Eine Änderung steht nach höchstens 300 ms auf allen Geräten der Gruppe.
- Rechte
- Jede und jeder Beteiligte hat einen eigenen Zugang und sieht darin, was die Rolle hergibt. Freigegeben wird per E-Mail, in Gruppen wie Bearbeiten oder Ansehen.
- Nachrichten
- Oben steht, wer gerade im Buch arbeitet. Nachrichten gehen direkt an die Person und liegen in ihrem Posteingang, nicht in einem Mailverteiler.
- Historie
- Jede Bearbeitung bleibt als eigene Fassung stehen: wer wann was geändert hat, nachzulesen am Einsatz selbst — auch während der Vorstellung.
Und das Publikum kommt mit
Übertitel und Übersetzungen in mehreren Sprachen und eine Vorlesestimme je Rolle entstehen am selben Event — nicht in einer zweiten Datei, die niemand nachpflegt. Jedes dieser Module wird pro Event dazugebucht. Die Audiodeskription ist im selben Fenster angelegt und noch nicht freigeschaltet.
Übertitel · Übersetzungen · Text to Speech
Jede Rolle bekommt ihre Stimme, und beim Vorlesen läuft die Hervorhebung Wort für Wort mit.

Was die Module kosten und wie die Token gestaffelt sind, steht auf der Preisseite.
Auf Papier, wenn Papier sein muss
Spalten wählen, Hoch- oder Querformat, Rollenfarben an oder aus — die Vorschau zeigt sofort, was aus dem Drucker kommt. Als PDF oder als Excel-Tabelle. Ein Auszug für eine einzelne Rolle oder ein einzelnes Gewerk ist dieselbe Handbewegung; die zuletzt erzeugten Fassungen bleiben am Buch stehen.
Szenenspiegel · Toneinsätze · Lichtstimmungen · Gesamtes Textbuch
Inline-Cues werden auf Wunsch eigene Zeilen.
Und dahinter die Verwaltung des Hauses
Wer im Haus arbeitet, welche Produktionen laufen, welches Gerät wo hängt und welche Module gebucht sind — das liegt an einer Stelle und nicht in jedem Buch neu. Eine Anmeldung gilt dabei für alle CueLine-Anwendungen: Wer dazukommt, wird eingeladen und richtet seinen Zugang selbst ein.
Für die Verwaltung, nicht für die Probe.
- Haus
- Nutzer, Rollen und Berechtigungen hängen am Haus. Wer die Produktion wechselt, behält seinen Zugang.
- Produktionen
- Jede Produktion ist ein eigenes Objekt mit den Geräten, die dazugehören — und mit den Modulen, die für sie gebucht sind.
- Geräte
- Pult, Lichtzeichen und Sprechstelle werden angemeldet wie Personen und bekommen ebenso ihre Rechte.
- Module
- Übersetzung, Sprachausgabe und die übrigen Module werden je Event dazugebucht, mit eigenem Kontingent — was davon läuft, steht mit dem Verbrauch daneben.
Am eigenen Stück siehst du es besser
Die Aufnahmen oben zeigen, wie es aussieht. Wie es sich anfühlt, zeigt eine halbe Stunde mit deinem Ablauf, deinen Gewerken und deinem Pult.
